Bodenseetörn Segelsportgruppe Hochschule Offenburg September 2001 

  Text, Bilder und Gestaltung von  Tanja Lehman

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Die Spica, unsere Charteryacht

31.8.2001 

Nachdem wir – d. h. Bertram Birk, sein Vater August, Stephan Litterst und Tanja Lehmann - nach etwa drei- stündiger Fahrt über den Schwarzwald in Langenargen ankamen, galt es zunächst einmal, unser Boot zu inspizieren und uns die Einrichtung, Navigationsinstrumente usw. erklären zu lassen.

Die "Spica" besitzt als Besegelung (52 m2) eine Rollgenua und ein Großsegel mit Patentreff, einen 14 kW Dieselmotor mit 80l-Tank, als Navigationsinstrumente Windmesser, Log und Echolot, außerdem zum Kochen einen Gasherd und – wichtig – einen elektrischen Kühlschrank sowie einen 200l- Trinkwasser-Tank. Wir waren überrascht, wie geräumig die "Spica", eine 32-Fuß-Dufour-Yacht mit Hubkiel, 1,7/0,7 m Tiefgang, 3,3 m Breite  und 3,6 t doch ist. Gechartert wurde bei der Bodensee Segelschule Montfort

Sogar eine richtige Bordtoilette mit Fäkalientank gab es (anstatt des erwarteten Chemieklos), was für uns eine große Erleichterung für eventuelle Bedürfnisse auf See bedeutete.

Nun wurde es Zeit, das Gepäck in unsere Unterkunft, die die "Spica" für die folgende Woche sein würde, umzuladen. Wir richteten uns schon mal ein Abendessen und warteten auf den Rest der Besatzung, Ralf Kunze und seine Frau Monika, die dann auch bald eintrafen. Der Wind draußen blies ganz ordentlich, was uns für den nächsten Tag hoffen ließ.

Die erste Nacht an Bord war für mich als Törnneuling zunächst etwas ungewohnt, aber geschlafen habe ich dann dennoch gut, wie der Rest der Crew auch – solange man nicht ein gewisses Örtchen aufsuchen und weite Wege gehen muß.

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